Wettbewerb SCORE

Die Rheingauer Film-Symphoniker heben die Förderung junger Komponisten auf ein neues Niveau! Nach erfolgreicher Teilnahme an der Crowdfunding-Initiative "kulturMut" der Aventis Foundation und des Kulturfonds RheinMain wird im April 2018 SCORE - der Kompositionswettbewerb für Filmmusik - aus der Taufe gehoben. 

SCORE richtet sich an junge Komponisten mit Interesse an symphonischer Filmmusik. Für den Wettbewerb soll Musik zu einem vorgegebenen Kurzfilm geschrieben werden. Eine hochkarätige Jury bewertet die eingereichten Konzepte / musikalischen Skizzen. Die Kompositionen der zwei Gewinner werden mit einem Preisgeld von 750 Euro ausgezeichnet und im April 2019 mit großem Symphonieorchester uraufgeführt. Die Komponisten werden dadurch einem größeren Publikum mit ihrer Arbeit bekannt.

Die Bewerbung für SCORE 2018 läuft bis 15. Juni 2018.

Teilnahmeberechtigt sind junge Komponisten, die nach dem 30.06.1983 geboren sind und einen Wohnsitz in Deutschland haben.
(In order to be eligible for participation you need to have been born after 30th June 1983 and have a permanent residency in Germany.)

Jetzt Bewerbungsunterlagen herunterladen:

Hinweis: Der Bewerbungsbogen ist als interaktives PDF angelegt. Diesen bitte unbedingt am PC ausfüllen. Nicht lesbare Unterlagen können leider nicht berücksichtigt werden.

 

Die Experten-Jury:

Almut Frenzel-Riehl

Almut Frenzel-Riehl wurde als Geigerin an der Musikhochschule Köln, an der Universität der Künste Berlin und der Musikhochschule Luzern ausgebildet und absolvierte das Solistenexamen. Neben zahlreichen Preisen bei Solo-und Kammermusikwettbewerben war sie Stipendiatin der "Villa Musica" und erhielt einen Sonderpreis der "Deutsche Stiftung Musikleben". Sie war stellvertretende Konzertmeisterin im Philharmonischen Orchester Lübeck und im Radio-Sinfonie-Orchester Berlin, bevor sie 2004 Mitglied des Frankfurter Opern-und Museumsorchesters wurde. Darüber hinaus ist sie Mitglied verschiedener Kammermusik- und Barockformationen. Sie arbeitet außerdem als Dozentin diverser Orchester und als Coach für das Stadttheater Gießen.

Jonathan Granzow

Jonathan Granzow studierte Komposition bei Prof. Müller-Hornbach und Prof. Klötzke an der HfMDK Frankfurt/Main. Seither ist er freiberuflicher Komponist, Kompositionspädagoge und Dirigent. Zudem ist er Lehrbeauftragter an der HfM Mainz. Sein kompositorisches Schaffen wird aktuell gefördert von der Mozart-Stiftung von 1838 zu Frankfurt/Main. Er ist Alumnus der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und Mitglied der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik sowie des Frankfurter Tonkünstlerbundes. Seit Dezember 2015 leitet Jonathan Granzow die Rheingauer Film-Symphoniker. www.jonathangranzow.de

Frank Heckel

Frank Heckel ist Komponist, Orchestrator und Dirigent für Film / Fernsehen und Konzertsaal. Als Orchestrator kleidet er bekannte Pop- / Rock-Werke in ein sinfonisches Gewand, unter anderem für Plácido Domingo und Herbert Grönemeyer. Er komponierte unter anderem für die Harald-Schmidt-Show und den Tatort. Bereits in den 90er Jahren war er ein Vorreiter für neue Technologien, beispielsweise durch die Übersetzung der Musiknotations-Software Sibelius oder mit den „Laptop-Konzerten“ der Bamberger Symphoniker und Fujitsu-Siemens. 2016 unterrichtete er als Dozent für Musiktheorie, Arrangement, Filmmusik und Audio-Software am renommierten Abbey Road Institute.  Am SAE Institute Frankfurt am Main lehrt er Musiktheorie und Filmmusik. http://www.frankheckel.com/

Selkis Riefling

Die Geigerin und Komponistin Selkis Riefling absolvierte ihre Studien in Saarbrücken und Hamburg. In verschiedenen kammermusikalischen Formationen erhielt sie Unterricht bei Mitgliedern des Alban Berg Quartett, des Guarneri Quartet sowie des Tokyo String Quartet. Ihre Kompositionen wurden u.a. aufgeführt in der Laeiszhalle Hamburg, im HR-Sendesaal sowie in den Kammermusikreihen der Oper Frankfurt und der Hamburgischen Staatsoper. Aufnahmen ihrer Werke liegen beim HR und SR vor. Als Geigerin war sie im Frankfurter Opern- und Museumsorchester und im Beethoven Orchester Bonn engagiert. Stipendien erhielt die freischaffende Musikerin von der Fondazione Gustav Mahler, der „Da Ponte-Stiftung“, dem Landesmusikrat Hessen und der Hamburgischen Staatsoper („Composer in Residence“). 

Peter W. Schmitt

Peter W. Schmitt ist ausgebildeter Pianist und Sänger und spielte in jungen Jahren in verschiedenen Jazz-Rock-Formationen. Von 1981 an baute er sein Tonstudio mit Musikverlag in Offenbach auf und ist seither freier Komponist für Film und Fernsehen. Er schrieb die Musik für über 80 Filme,  Dokumentationen und Serien, darunter über 180 Folgen des mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten „Käpt’n Blaubärs Seemannsgarn“. Er unterrichtet als Dozent für Filmmusik an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. http://www.peter-w-schmitt.de/